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Hmicg7lhsvfgzn8t9kgpxgmocna 1x1 – Urca de Lima

Der brutale Pirat Captain Flint und seine Mannschaft kapern ein Handelsschiff, auf welchem sich Hinweise für den Verbleib eines Schatzes der Spanier finden könnten. Schon bald stellen sie jedoch fest, dass ihnen jemand zuvorgekommen ist. Flint ist außer sich vor Wut.

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3ejvmbyx8ekfuy9v0rd9jgfvssi 1x2 – Perlen vor die Säue

Wo ist die fehlende Seite aus dem Logbuch? Captain Flint sucht weiterhin fieberhaft in den eigenen Reihen nach dem Dieb. Vane widerspricht indessen Rackhams Plan, einer großen Beute hinterherzujagen, und John Silver und Max verstecken sich in einem Bordell.

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F7cq8mmzukunkzqvm90s9jmqkh3 1x3 – Unheilige Allianzen

Captain Flint und Gates planen, die Urca de Lima zu kapern. Sie machen sich auf die Suche nach möglichen Partnern. Das gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht …

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Gbqelt4ibmyrkkhbbpjjtmgppab 1x4 – Mrs. Barlow

Eleanor versucht mit allen Mitteln, Kapitän Bryson die von Captain Flint geforderten schweren Kanonen abzuluchsen. Bryson ist dabei von den Plänen, die schweren Geschütze gegen die Urca de Lima einzusetzen, alles andere als begeistert. Kurzerhand spannt Eleanor ihren Vater Richard in die Verhandlungen ein …

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5o2zczszzqvpntfbwahonhpvqis 1x5 – Klarmachen zum Entern!

Der unermüdliche Captain Flint und die Crew der Walrus jagen weiterhin dem Schiff von Captain Bryson hinterher. Indessen hat Eleanor Guthrie Ärger mit ihrem Vater Richard: Er will sich aus dem Geschäft zurückziehen. Die Bewohner von New Providence Island sind wütend und machen Eleanor zum Sündenbock.

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Ezcqghbmaome1ou9wbovhtfqud5 1x6 – Die Belagerung

Captain Bryson hält sich weiterhin mit seinen Mannen im Bauch seines Schiffes versteckt. Als die Nacht hereinbricht, hat Captain Flint genügend Zeit, um Kanonen an Bord der Walrus zu bringen. Wird es ihm gelingen, Bryson zu besiegen? Indessen kommen bei Billy erneut Zweifel an Flint auf, als er den Brief von Miranda Barlow gelesen hat.

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8ya5govppq5cvfik9uyojlj47kq 1x7 – Das Konsortium

Captain Flint kehrt zurück nach New Providence Island. Dort erfährt er von Eleanor Guthrie, dass ein Konsortium gegründet wurde, bei dem auch die Hilfe von John Silver in Anspruch genommen wurde. Flint ist kurz davor, die Fassung zu verlieren …

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Jsmrcn3bzawewwvdd4w3w4ms8we 1x8 – Die Schatzinsel

Die „Walrus“ und die „Ranger“ segeln auf hoher See. Wird es dem skrupellosen Captain Flint gelingen, die „Urca de Lima“ endlich zu kapern? Chaos an Bord scheint Flints Angriffspläne zu vereiteln …

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Inhalt

1715. Das goldene Zeitalter der Piraten. Die Karibikinsel New Providence Island ist von entflohenen Sklaven, Gesetzlosen und Prostituierten bevölkert und wird von der Familie Guthrie kontrolliert. Der brutale Captain Flint und seine Piraten wollen sich dort zur Ruhe setzen – mit der Beute vom spanischen Schatzschiff Urca de Lima. Doch nicht nur die Flotte des britischen Imperiums wird für Flint zur Gefahr, sondern auch seine Konkurrenten wie die Piraten Charles Vane und Anne Bonny...

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Kritik

Hach ja, was müssen das für ausgeflippte Zeiten gewesen sein, damals, im 18. Jahrhundert, als man es sich noch mit Holzbein auf wendigen Schiffen gemütlich gemacht hat und den Kolonialflotten mit gezielten Nadelstichen das Leben mit Wonne erschwerte. Freilich waren diese Tage nicht so gemütlich, wie sich diese Worte nun lesen, doch wenn wir von Piraten sprechen, dann verfallen wir auch immer dem vehementen Drang zum Paraphrasieren: Unerbittliche Schlachten werden mal schnell unter dem Deckmantel der Abenteuerlust simplifiziert, während Johnny Deppund seine exzentrischen Auftritte im„Fluch der Karibik“-Franchise dafür gesorgt haben, dass es für Kinder wieder populär wird, sich an Karneval die Augenklappe und das Piratentuch umzubinden. Wie erfrischend aber wäre es wohl, mit einem Format beglückt zu werden, dass die Existenz als Pirat weniger über die Aufbruchstimmung und den Erlebnishunger transferiert, sondern den Schmutz und den Schweiß zurück in das (Sub-)Genre führt, welches inzwischen wohl eher als Plattform für Slapstick fungiert.

Zuletzt sind mit „Crossbones“ und „Black Sails“ zwei US-amerikanische Abenteuerserien in See gestochen, die zwar hier und da durchaus einige positive Stimmen einfahren durften, im Großen und Ganzen aber hinter florierenden Produktionen wie „Game of Thrones“und „The Walking Dead“zurückblieben. Der Vergleich scheint auf den ersten Blick müßig, veranschaulicht das Absaufen von NBCs „Crossbones“ aber überdeutlich, dass Geschichten über Piraten dann und wann ganz nett sein mögen, insgesamt aber doch immer noch Überbleibsel einer verwegenen Filmära sind, die in den 1950er und 1960er Jahren Hochkonjunktur feiern durfte. Es muss also schon einiges aufgeboten werden, um dein breites Publikum mit dieser thematischen Verlagerung anzusprechen. Im Gegensatz zum zu Recht abgesetzten „Crossbones“ ist das für den Kabelsender Starz entwickelte „Black Sails“ längst bereit, um in Staffel 2 die Segel zu hissen, die Einschaltquoten konnten sich sehen lassen und der Name Michael Bay, der als Produzent in Erscheinung getreten ist, erledigte den Rest.

Aber ist „Black Sails“ nun wirklich besser als das phlegmatische „Crossbones“? Nicht sonderlich. Die Erzählung um Captain Flint (Toby Stephens), der die spanische Schatzgaleone Urca de Lima kapern möchte, um an den üppigen Staatsschatz zu kommen, verliert recht schnell durch die kontraproduktive Redseligkeit ihren Reiz. In der Siedlung Nassau auf den Bahamas treffen sich Radaubrüder und Huren und schwafeln sich in leeren Worthülsen durch das dialogische Niemandsland. Dass „Black Sails“ es kategorisch ablehnt, Identifikationpotenzial aufzubieten, ist ja prinzipiell ein richtiger Schritt, dringen wir doch in ein Milieu ein, welches nicht von Helden, sondern von Dieben bestimmt wird, die, wenn es nach damaligen Recht geht, recht baldig am Galgen baumeln werden. „Black Sails“ bemüht sich innerhalb seiner Narration, die raubeinigen Zustände jenes historischen Kapitels gerecht zu werden, lässt durch seine gestriegelt-stereotypen Figuren aber einen Dualismus in der Taktung aufflammen, der symptomatisch für das wankende Ungleichgewicht der gesamten ersten Staffel steht.

Auffällig ist es auch, wie zwanghaft man sich darauf beruft, Nuditäten in Szene zu gießen. Als wäre den Verantwortlichen deutlich geworden, dass „Black Sails“ sich durch seine Dialogsequenzen nur sehr gemächlich wie sporadisch weiterentwickelt. Und damit dieses Defizit nicht allzu schwer in Gewicht fällt, gibt es eben Brüste en masse zu bestaunen: Hüpfende, hängende, geknetete und flache. All diese oftmals am Selbstzweck nicht nur vorbeischlendernden Einschübe retardieren das eigentliche narrative Tempo um so mehr. Interessant ist hier maximal die politische Parabel, die sich in Captain Flints Vorhaben reflektiert. Er selbst handelt nicht aus Habgier, wie es uns sein Ruf weismachen möchte, sondern mit Bedacht, um New Providence Island irgendwann in die Unabhängigkeit zu führen: Ein Leben unter königlicher Flagge kommt für diesen Seebären nicht infrage. Nützt aber alles nichts, denn „Black Sails“ ist schwerfällig, glatt und uninteressant – die reinste Trivialkunst.

Fazit

Die unter anderem von Krach-Boom-Peng-Papst Michael Bay produzierte Abenteuerserie „Black Sails“ ist vor allem eines: Träge. Zwar wird versucht, den Schmutz zurück ins (Sub-)Genre zu transportieren, allerdings beißen sich die selbstzweckhaften Gewalt- und Sexeinschübe oftmals mit dem polierten Glanz der Präsentation.

Autor: Pascal Reis

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