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Inhalt

Luke Wright (Jason Statham) ist am Ende: Nachdem der zweitklassige Cage-Fighter und ehemaliger Cop in New Jersey einen manipulierten Kampf ausversehen gewonnen hat, statuiert die russische Mafia ein Exempel an ihm.  Seine Frau wird brutal ermordet und fortan schwebt jeder in Lebensgefahr, mit dem sich Luke auch nur oberflächlich anfreundet. Er ist ein Aussätziger ohne Dach über dem Kopf, dem ziemlich deutlich gemacht wird, dass es wohl besser wäre, sich das Leben zu nehmen. Als Luke schließlich den Entschluss fast, trifft er jedoch durch einen Zufall in der U-Bahn auf die elfjährige Mei (Catherine Chan), welche von skrupellosen Gangstern verfolgt wird. Denn Mei kann sich durch ihre mathematischen Fähigkeiten jede beliebige  Zahlenkombination merken, wodurch sie für die verschwiegenen Bosse zur absolut sicheren Datenquelle wird. Doch neben den Triaden, haben auch die Russen sowie eine Armee von korrupten Polizisten die Fährte aufgenommen. Luke nimmt sich schließlich des intelligenten Mädchens an, da er in ihr eine Hoffnung auf Leben sieht, und trotzt aller Widrigkeiten sowie Gangster, wodurch in den Straßen von Manhattan ein regelrechter Krieg ausbricht…

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Zugegeben, in Sachen Story wirkt Safe – Todsicher von Regisseur Boaz Yakin auf den ersten Blick wie ein zweitklassiger Actioner aus den unteren Reihen der Videothek. Immerhin wandelt sich hier Action-Veteran Jason Statham innerhalb weniger Sekunden von abgehalfterten Obdachlosen ohne jeglichen Wunsch nach Leben zum knallharten Beschützer mit ordentlich Power. Und auch die Beweggründe hinter der Geschichte sind zumeist mehr als fragwürdig, besonders im Hinblick auf korrupte Polizisten, alternder Triaden sowie brutalter Russen. Doch angesichts dessen, dass die hervorragend von Ironie durchzogene Erzählung von vorne bis hinten konsequent sowie rasant durchgezogen wird, entfaltet der Film rund um einen geheimnisvollen Ex-Cop mit Beschützerinstinkt einen gewissen Charme. Denn ganz in der Tradition der knallharten Thriller der 70er wie 80er Jahre (hier vornehmlich French Connection oder gar Dirty Harry), setzt Regisseur Boaz Yakin (der zuvor eher als Drehbuchautor sowie B-Movie Regisseur, bis auf Gegen jede Regel, auftrat) auf eine düsterer wie korrupte Grundstimmung, die durch die rasanten wie kurzweiligen Action-Szenen immens aufgewertet wird. So gesehen, offenbart Boaz Yakin eine gelungene Hommage an die City-Thriller der vergangenen Jahrzehnte, wo es zumeist auch gegen falsche Cops vorging und eine brachiale Grundstimmung im Vordergrund stand. Was folgt ist daher ein harter Action-Trip ohne Gefangene, der zugleich jedoch zu jeder Zeit locker bleibt und so angenehm erfrischend.

Safe ist zuweilen zwar kein Meisterstück des Genres, angesichts der kurzen Laufzeit auch gegenüber der Konkurrenz durchaus gehemmt, doch der Unterhaltungsfaktor stimmt zu jeder Zeit. Dies liegt zum einen an Action-Ikone Jason Statham, welcher erneut als cooler Held mit lockeren Sprüchen auftritt, zum anderen aber auch an der jungen Catherine Chan als Mei, die Statham gelegentlich ordentlich Paroli bieten kann. Daraus resultierend entsteht eine gelungene Chemie, die durchaus zu begeistern weiß. Und letztlich sorgen dann die rasanten Action-Szenen für die nötigen Highlights, wodurch Genre-Fans mehr als auf ihre Kosten kommen. Denn wenn Luke sich schießender wie prügelnder Weise, von der U-Bahn über Straßenzüge hinweg in einen Nachtclub (klares Highlight des Films), bewegt, entstehen hieraus brutale, äußerst harte sowie intensive Momente, die stets Überraschen können. Denn Regisseur Boaz Yakin verlässt sich nicht auf klassische Klischees des Genres, sondern dekonstruiert gekonnt immer wieder die Erwartungen der Zuschauer, wodurch gelegentlich die Fights mit einem ungewöhnlichen Knall abrupt enden. Doch auch so sind die Schießereien, gerade durch ihren realistischen Look, ein wahrer Augenschmaus, der schließlich Manhattan in einen Kriegszustand verfrachtet, welcher eine Gewaltexplosion entfacht, die einen überraschend hohen Bodycount fordert.

Fazit

"Safe" ist hart, Zielsicher, kurzweilig und unglaublich unterhaltend, was angesichts eines erneut coolen Jason Statham für einen Kinobesuch mehr als ausreichend ist. Somit ist Regisseur Boaz Yakin ein erfrischender Retro-Thriller gelungen, der zwar auf eine plausible wie logische Geschichte pfeift, hierfür aber eine Menge Spaß bereitet. Eben ein Statham wie man sich ihn wünscht.

Autor: Thomas Repenning

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